Rahmenveranstaltungen

Unser Programm wird durch eine Eröffnungsveranstaltung und einen Schlussvortrag abgerundet.

Organisation
Sanja Dembić und Gerhard Ernst

1.1Eröffnungsveranstaltung
1.2Schlussvortrag

1.1Eröffnungsveranstaltung

Sonntag, 05.09.2021  |  15:00 – 20:00  |  Schloss Erlangen, Aula

Vorläufiges Programm

Eröffnungsansprachen des Präsidenten der FAU, Prof. Dr. Joachim Hornegger, des Oberbürgermeisters der Stadt Erlangen, Dr. Florian Janik, und des Präsidenten der DGPhil, Prof. Dr. Gerhard Ernst  |  15:00 – 16:00 Uhr

Podium »Zukunft der Demokratie«  |  16:00 – 17:30 Uhr

Angesichts globaler Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel, der Migration und dem Populismus sowie unter dem Eindruck, dass politische Bemühungen um Lösungen stagnieren, stellt sich die Frage, ob unsere gegenwärtigen politischen Strukturen dazu geeignet sind, globale Herausforderungen dieser Art zu meistern. Sollten sich unsere Institutionen ändern und wenn ja, wie? Welche spezifischen Schwierigkeiten ergeben sich auf der überstaatlichen Ebene und wie kann man diesen begegnen? Was ist überhaupt das wahre und gute Ziel unserer globalen Bemühungen?

Moderation:
Simone Miller

Gäste:
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (Bielefeld)
Prof. Dr. Christine Abbt (Zürich)
Dr. Astrid Séville (München)

Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Thomas M. Scanlon (Cambridge, MA)  |  17:30 – 19:00 Uhr

‘Good’ and ‘Good for’ Understood in Terms of Reasons
A reexamination of the appeal, implications, and limits of the “buck-passing” account of goodness and value which I offered in Chapter 1 of “What We Owe to Each Other” (Harvard University Press, 1998.) On this account, to claim that X is good, or that X is good for some person, is to claim that X has other properties that provide reasons for some agents to treat or react to X in certain ways. But even if this account is correct, facts about what is good, or good for someone, understood in this way, can themselves be reason-providing, contrary to what I earlier maintained. For example, the fact that one person has a reason to want X can be a reason for someone else to bring X about. The paper will explore the implications of this analysis for the understanding of ‘good’ and ‘good for,’ and the relations between these notions. It will also bring this analysis to bear on the interpretation of Sidgwick’s view of the good, and his “dualism of practical reason.”

Empfang  |  19:00 – 20:00 Uhr

1.2Schlussvortrag

Mittwoch, 08.09.2021  |  16:30 – 18:00  |  Schloss Erlangen, Aula

Prof. Dr. Dina Emundts (FU Berlin)

Wie ist eine Welt verfasst, in der man verzeihen kann?

In dem Vortrag geht es um das Verhältnis des Wahren und des Guten (und am Rande auch um die Rolle des Schönen in diesem Verhältnis).

Eine berühmte These Kants sagt, dass die theoretische Philosophie uns darüber Auskunft geben muss, was wir in der praktischen Philosophie behaupten können. In diesem Vortrag wird der umgekehrte Weg gewählt: Es wird evaluiert, welche Thesen über zentrale praktische Begriffe uns dazu bringen können, unsere Auffassung von dem, was man wahr über die Welt sagen kann, zu modifizieren. Genauer soll es um die Frage gehen, was Verzeihen ist, und anhand dieser Frage soll die Frage behandelt werden, inwiefern praktische Begriffe unser Verständnis von theoretischen Begriffen (wie »Kausalität«, »Ereignis«, »Zeit«) und damit verbundene Ansichten ändern können.

Letzte Aktualisierung:

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