Foren Fachpolitik

Ziel der Diskussionsforen zu fachpolitischen Fragen ist die Verbesserung von Forschung, Lehre und öffentlicher Wirkung der Philosophie in institutioneller Hinsicht. Unser Anliegen ist es, Plattformen für Informationsaustausch und Diskussion anzubieten, die möglichst lösungsorientiert sind, neue Kenntnisse und Methoden vermitteln und Optionen für zukünftige Zusammenarbeit aufzeigen.

Organisation
Hannes Worthmann

4.1Philosophie in der Öffentlichkeit
4.2Innovative Formen der Lehre
4.3Innovative Formen der Forschungsbewertung
4.4Die Besten setzen sich durch. Wahn und Wirklichkeit deutscher Karrierewege

4.1Philosophie in der Öffentlichkeit

Montag, 06.09.2021  |  17:00 – 18:30  |  Gebäude, Raum

Wie kann Philosophie in der außerakademischen Öffentlichkeit eine Rolle spielen? Egal, ob als Präsentation philosophischen Wissens oder als konkrete Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten: In der Regel läuft das über eine Zusammenarbeit mit Journalistinnen und Journalisten. Diese Zusammenarbeit ist mit charakteristischen Schwierigkeiten verbunden. Deshalb hat sich im Frühjahr 2019 die Arbeitsgruppe »Philosophie und Öffentlichkeit« gegründet, deren Mitglieder sowohl aus der Deutschen Gesellschaft für Philosophie als auch aus der Gesellschaft für Analytische Philosophie kommen. Die AG wird sich und ihre Arbeit auf dem Podium vorstellen und zunächst mit eingeladenen Medienfachleuten und anschließend mit dem interessierten Publikum diskutieren. Zu den Ideen gehören sowohl eine Plattform mit einer Datenbank, auf der sich Philosophinnen und Philosophen mit ihren Expertisen sichtbar machen können, als auch Workshops dazu, wie man sich zum Beispiel gut auf ein Interview vorbereitet oder einen philosophischen Gedanken selbst in einem journalistischen Artikel formuliert.

O Prof. Dr. Eva Weber-Guskar (Bochum)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Prof. Dr. Geert Keil (HU Berlin)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Volker Stollorz (Science Media Center, Köln)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Simone Miller (Deutschlandfunk Kultur, Ort)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

4.2Innovative Formen der Lehre

Montag, 06.09.2021  |  17:00 – 18:30  |  Gebäude, Raum

In der philosophischen Lehre dominieren vielerorts nach wie vor eher klassische Methoden wie das Lehrgespräch oder der Lehrvortrag. Dabei wurden in den letzten Jahren eine Reihe von neuen (teils digital unterstützten) Lehr- und Lern-Formaten entwickelt und erprobt, die sich prinzipiell auch für die Anwendung in der Philosophie eignen: zum Beispiel Classroom Clickers, interaktive Argumentkartierung, Student Peer Review, Essay Tutorials oder von der Fachgemeinschaft getragene Internet-Plattformen für die Ausbildung von Lehrer*innen. In diesem Forum werden Vorreiter*innen ausgewählte innovative Lehrformate empirisch informiert vorstellen und diskutieren.

O Prof. Dr. Christian Seidel (Karlsruher Institut für Technologie)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Prof. Dr. Gregor Betz (Karlsruher Institut für Technologie)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Jun.-Prof. Dr. David LöwensteinDr. Peggy Breitenstein (Jena)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Dr. Kinga Golus (Bielefeld)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Jun.-Prof. Dr. Moritz Schulz (Hamburg)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

4.3Innovative Formen der Forschungsbewertung

Dienstag, 07.09.2021  |  17:00 – 18:30  |  Gebäude, Raum

Sowohl in Bezug auf wissenschaftliche Beiträge als auch in Bezug auf Anträge für Förderungen haben sich in den letzten Jahrzehnten bestimmte Bewertungspraktiken etabliert, die jedoch nicht unumstritten sind. Nachteile etablierter Peer-Review-Verfahren sind häufig hervorgehoben worden, konkrete Alternativvorschläge sind hingegen wenig bekannt.

In diesem Forum sollen Verbesserungsvorschläge und alternative Modelle vorgestellt und diskutiert werden. So fragt sich mit Blick auf Veröffentlichungen in philosophischen Zeitschriften: Wäre es besser, wenn die Gutachter*innen ihr Votum mit Klarnamen abgeben müssten? Oder wäre es sogar besser, wenn die Herausgeber*innen vielversprechenden Autor*innen eine bedingungslose Einladung zukommen ließen, etwas beizutragen – und dann von Gutachter*innen lediglich Verbesserungsvorschläge einholten, deren Berücksichtigung ins Belieben der Autor*innen gestellt wäre? Ließe sich dieses Verfahren transitiv fortsetzen, sodass die Autor*innen herausragender Texte dann ihrerseits bedingungslose Einladungen aussprechen würden?

Analoge Fragen mit Blick auf die Verteilung von Forschungsmitteln lauten: Sollen die Namen der Gutachter*innen bekannt gemacht werden? Oder sollten wir die »Antragsprosa« besser gleich ganz abschaffen, indem nicht Anträge zukünftiger Forschung zu begutachten wären, sondern die echten wissenschaftlichen Forschungsbeiträge selbst? In dieser Variante könnten zum Beispiel für die Promotionsförderung jeweils N = 3 mit offenem Visier höchst positiv bewertete Dissertationen eines Betreuers oder einer Betreuerin die hinreichende Bedingung für Drittmittel für eine geförderte Dissertation darstellen. (Je nach Größenordnung der bereitstehenden Mittel müsste die Variable N erhöht oder vermindert werden.)

Wie ließe sich in diesem Modell Kungelei vermeiden? Müssten die Gutachter*innen ausgelost werden? Müssten die Gutachten veröffentlicht werden, sodass sie eine Art Rezension und insofern ein eigener Beitrag zur Forschung wären? Ließe sich diese rückwärtsblickende Verteilung von Promotionsmitteln auf andere Ebenen ausdehnen, etwa auf die Verteilung vertretener Forschungsfreisemester? – Aber wie sollten brillante Neulinge jemals in diese Art der Förderung hinkommen? Durch Losverfahren? Oder am Ende doch wieder durch traditionelle Begutachtung von Anträgen? Das sind einige der Fragen, die im Forum kontrovers diskutiert werden könnten.

O Prof. Dr. Olaf Müller (HU Berlin)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Prof. Dr. Helmut Pulte (Bochum)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Prof. Dr. Christof Rapp (LMU München)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Dr. Emanuel Viebahn (HU Berlin)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

4.4Die Besten setzen sich durch. Wahn und Wirklichkeit deutscher Karrierewege

Dienstag, 07.09.2021  |  17:00 – 18:30  |  Gebäude, Raum

Ihrem Selbstverständnis nach ist die akademische Philosophie eine reine Meritokratie, in der Positionen und Forschungsmittel an diejenigen Personen vergeben werden, die die beste Wissenschaft machen. Aber entspricht unsere gegenwärtige Praxis wirklich diesem Ideal oder wird es von strukturellen Verzerrungen unterwandert (etwa den Machtungleichgewichten zwischen den unterschiedlichen akademischen Statusgruppen oder uneingestandenen Vorurteilen gegenüber bestimmten sozialen Gruppen)? Und fördert die gegenwärtige Stellenstruktur an deutschen Universitäten und die ihr zugrunde liegende Idee einer bis in die Lebensmitte reichenden Qualifikationsphase auf befristeten Stellen nicht eher die Wagemutigen als die Besten? In diesem Forum wollen wir aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick darauf werfen, unter welchen Bedingungen Karrierewege in der deutschen akademischen Philosophie wirklich stattfinden, und inwiefern diese Bedingungen das Prinzip der Bestenauslese unterstützen oder unterwandern.

O Dr. Christine Bratu (LMU München) für SWIP Germany e.V., Prof. Dr. Tobias Rosefeldt (HU Berlin)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Jun.-Prof. Dr. Tamara Jugov (FU Berlin)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Dr. Anna Leuschner (Hannover)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

S Dr. Christiana Werner (Göttingen)

Titel für den Impulsvortrag folgt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Society for Women in Philosophy (SWIP) Germany e.V. statt.

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